Der Kirchenpatron Sankt Wolfgang war im Mittelalter einer der populärsten Heiligen. Geboren um 924 im Schwäbischen besuchte er die Klosterschule auf der Insel Reichenau im Bodensee, wurde aber erst 968 im Alter von 43 Jahren zum Priester geweiht, doch schon 972 Bischof von Regensburg. Er gilt als Erzieher des bayerischen Herzogssohnes und späteren heiligen Kaisers Heinrich II. (973-1024). Gestorben ist er am 31. Oktober 994 auf einer Reise in Oberösterreich und wurde 1052 heiliggesprochen. Sein Tod ist auf dem Deckengemälde der alten Hausener Kirche dargestellt. Begraben ist er in seiner Bischofsstadt Regensburg. Er gilt u. a. als Patron der Zimmerleute, Bildhauer oder Hirten und wird bei vielen Krankheiten als Helfer angerufen, z.B. bei Augenleiden, Hautentzündungen oder Fußleiden.
Das Kirchenmodell in seiner Hand, weist auf viele Kirche- und Klostergründungen hin. Der Bischofsstab weist auf die Gründung des Bistums Prag hin. Der St.-Wolfgang-Verein von Hausen hat den Heiligen gestiftet und im Oktober 2003 in Hausen neben der Kirche aufstellen lassen. Angefertigt wurde der Hl. St. Wolfgang von Gudrun Galk – freie Mitarbeiterin der Grabmale Zenk GmbH.